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„wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren“

Orsina, in Lessing, Emilia Galotti, 1772. 4. Akt, 7. Auftritt

Willkommen
Dr. Ermylia Aichmalotidou-Bauer

„I must dare, whether I succeed or fail.“
„Τολμάν ανάγκη, καν τύχω καν μη τύχω.“
Euripides, Hecu

Ich möchte Sie gerne herzlich willkommen heißen. Ich freue mich, dass Sie den Weg zu mir gefunden haben und Sie haben bestimmt einen Grund, warum Sie das taten.

Manchmal gibt uns das Leben das Gefühl, wir stünden vor unlösbaren Herausforderungen sei es in der Beziehung, im Beruf oder in der persönlichen Entwicklung und Zufriedenheit. Manchmal sind die Gedanken im Kopf so ineinander verschnürt, dass alles nebelig, grau und verschwommen erscheint. Gleichzeitig laufen die wiederkehrenden Alltagsroutinen und Ansprüche weiter: Arbeitsleistung, Familienproblematiken, Beziehungsstress und Verpflichtungen in allen Bereichen.

Noch nie gab es so viele Menschen, die mit psychischen und psychosomatischen Krankheiten leiden und diagnostiziert wurden, wie heute. Und trotzdem tun die wenigsten präventiv etwas dagegen. Wir achten heute auf unsere Ernährung auf, auf unsere physische Gesundheit, auf unsere „Fitness“, und das ist sicherlich eine sehr wichtige Voraussetzung für eine gesunde Psyche und einen klaren Verstand (denn „νους υγιείς εν σώματι υγιή“ / ein gesunder Geist in einem gesunden Körper).

Ebenso achten wir auf unser Image, unsere äußere Erscheinung, Kleidung, Wohnung, Auto etc. und vergessen dabei, auf dem Weg zur Selbst-Optimierung, uns Selbst.  Es fehlt uns manchmal an zeitnaher und sinnvoller Unterstützung in wichtigen Themen und Entscheidungen, die uns beschäftigen, die uns manchmal den Schlaf rauben, und unsere Kraft sowie unser Wollbefinden stehlen. Wenn der Stau im Kopf zu groß wird aber noch bevor es gefährliche, gesundheitsbeschädigende Dimensionen annimmt, ist der Zeitpunkt gekommen, den Blick von außen nach innen zu richten. Stellen sie sich Ihrem „Problem“ so früh wie möglich, definieren Sie es, finden Sie mit mir zusammen die Lösung.

Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Gedanken analysieren, aufklären, bewerten, sie in die richtige Reihenfolge bringen, verschiedene Perspektiven einräumen, Klarheit verschaffen, und schließlich die richtige Ent-Scheidung treffen. Und machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie manchmal denken Sie hätten den Verstand verloren, denn nur wer einen hat, kann ihn in manchen Lebensumständen verlieren. Aber, und das ist der springende Punkt, man kann ihn auch wieder finden.

Auf der griechischen Insel Kephallonia wird ein Märchen erzählt, das als Grundthema die Tatsache behandelt, dass Menschen oft aus einem Unheils-Kreislauf allein und aus eigenen Kräften nicht herauskommen. Ich wiedergebe hier nur das Fazit des Buchherausgebers:

„I must dare, whether I succe„Wenn sich alles gegen uns verschworen zu haben scheint, dann hilft guter Wille und Wunschdenken auch nicht aus dem Dilemma. Da muss schon jemand kommen, der die Geheimnisse kennt und das verworrene Gewebe durchschaut, um uns ein Licht aufzustecken. Wenn es um unser eigenes Schicksal geht, dann stecken wir in einem Labyrinth: tausend Wege gibt es, überall Wege, Abzweigungen, Kreuzwege; aber sie verwirren sich, führen im Kreise, erweisen sich als Sackgassen. Es muss jemand kommen, der den Verwirrungsmechanismus kennt und bis zur Mitte gelangt; dann lässt sich auch der Ausweg finden. Wenn wir – wie Theseus und Ariadne – einen langen Faden bekommen, können wir uns auch in ein Labyrinth hineinwagen, ohne Angst, uns darin zu verirren und steckenzubleiben“

Otto Betz (Hg): Vom Schicksal das sich wendet. Märchen von Freiheit und Glück. München 1987, Kösel Verlag.

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